Die Hauptstadt ist Samos, gleichnamig dem typischen Wein der Region. Es gibt zwei Arten von Wirtshäusern. Zum einen die günstigen Tavernen,
in denen es eher heiter und manchmal auch etwas lauter zugeht und zum
anderen die Restaurants, die etwas teurer und für gehobenere Ansprüche
gedacht sind.
Auf der Insel wird sich gleich ein Wohlgefühl einstellen weil sie noch
nicht vom Massentourismus überlaufen ist, nächtigen kann man in eher
kleinen, gemütlichen Gasthöfen und Hotels. Meist mit hauseigenen
Stränden, die aber auch im restlichen Samos wunderschön sind und aus
Sand oder Kies bestehen. Die angebotenen Tauchkurse und das Paragliding
zu geniessen, kann man nur wärmstens empfehlen.
Die Strassenverhältnisse sind überschaubar und das Verkehrsnetz bietet auf der 20 Kilometer breiten und 40 Kilometer langen Insel gut ausgebaute Strassen, die mit dem Mietauto befahren werden können. Sie sind preisgünstig erhältlich und falls ein Schaden entsteht, ist man dafür natürlich nicht haftbar. Es können auch Fahrräder enliehen werden, die sich für Ausflüge in die Natur im Kofferraum verstauen lassen. Denn auch abseits der vielbefahrenen Verkehrswege kann man mit dem Auto zu wunderschönen Ausflugszielen gelangen. Ein aufregendes Stadtgebiet lädt ebenfalls zur Besichtigung mit dem Mietwagen ein. Bei der Sightseeingtour entsteht kein Zeitdruck und Kulturinteressierte können sich an Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Bereichen wie Archäologie, Denkmäler, Reste alter Bauwerke, Höhlen und Minen erfreuen. Die gut erhaltene Tempelanlage ist wunderschön.
Aus Samos
stammt auch eine bekannte Persönlichkeit der Geschichte, nämlich wohl
einer der bekanntesten Mathematiker, Pythagoras.
Zu beachten gilt, dass fast die gesamte Autobahn und auch mehrere Brücken mautpflichtig sind.
Der Preis dafür wird nicht durch eine Vignette abgegolten sondern errechnet sich aus den bereits gefahrenen Kilometern.